Allgemeine Geschäftsbedingungen der Personenschiffahrt LAHNSTOLZ
 
 

1.  Das mit der Schiffahrtsgesellschaft vereinbarte Beförderungsgeld ist je nach Absprache
     vor Fahrtantritt, während der Fahrt oder auch anschließend per Rechnung ohne jegliche
     nicht erlaubten Abzüge, innerhalb von 14 Tagen, zu bezahlen. Sollte die Zahlung nicht
     innerhalb der Frist erfolgen, sind wir berechtigt 5% Zinsen zu berechnen.
 

2. Nach Zusendung der schriftlichen Bestätigung unsererseits oder auch nach ausdrücklicher
mündlicher Absprache, ist ein Rücktritt durch den Buchungsnehmer nicht zulässig.
.     Bei Stornierung des Vertrages oder Nichtantritt der Fahrt ( oder anderen bestellten
      Leistungen ist der Buchungsnehmer verpflichtet 75% des vereinbarten Beförderungs-
      entgeldes zu zahlen. Weitergehende Ansprüche des Schiffahrtsunternehmens werden
      damit nicht ausgeschlossen. Zum Beispiel: Anfahrt, Abfahrt, Dekorationen. Hierzu
      zählen auch telefonische Bestellungen. Keine Gäste oder auch vorbestellte Gruppen
      haben einen Anspruch auf reservierte oder auch zusammenhängende Plätze.
 

3.  Die Vorbestellung von Essen kann nur bis zum vierten Tag vor Fahrtbeginn schriftlich
     rückgängig gemacht werden. Der Posteingangsstempel ist maßgebend. Spätere
     Abbestellungen oder Nichtabnahme des vorbestellten Essens berechtigt das Schiffahrts-
     Unternehmen zur Erhebung einer Schadenspauschale in Höhe von 80% des vereinbarten
     Essenspreises. Diese Regelung gilt auch für Teilabbestellungen und teilweise Nicht-
     Abnahme von vorbestellten Essen.
 

4.  Das Schiffahrtsunternehmen kann vor Fahrtbeginn vom Beförderungsvertrag zurück-
treten, wenn die Durchführung der Fahrt infolge bei Vertragsabschluß nicht
      vorhersehbare außergewöhnlicher Umstände erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt
      wird, wie z.B. Streik, erhebliche Witterungseinflüsse, Hochwasser, Havarie, technische
      Defekte am Schiff, Schleuse, Brücken oder Schiffsanlegebrücken. Bei sehr schlechten
      Witterungseinflüssen behalten wir uns vor, einzelne Gruppen abzusagen. In einem
      solchen Fall zahlt der Vermieter einen bereits geleisteten Mietpreis ( Fahrpreis ) zurück.
      Falls nach Fahrtantritt aus einem der genannten Umstände eine Änderung der Fahrtroute
      Oder ein sofortiger Fahrtabbruch notwendig ist, wird der Fahrpreis teilweise zurück-
      erstattet. Schadensersatzansprüche gegen das Schiffahrtsunternehmen bestehen nicht.
 

5.   Die Mindestbeteiligung einer Fahrt besteht aus 40 Erwachsenen bei Hin- und Rückfahrt.
      Bei geringer Beteiligung entscheidet das Schiffahrtsunternehmen vor Ort, ob die Fahrt
      durchgeführt wird. Entschädigungsansprüche sind ausgeschlossen. Auskünfte werden
      nach bestem Wissen erteilt.
 

6.    An Bord der Fahrgastschiffe ,,STADT  BAD  EMS“, STADT  NASSAU“ und
 ,,LAHNSTOLZ 1“ besteht kein Verzehrzwang. Der Verzehr von mitgebrachten
 Speisen und Getränken ist jedoch nicht gestattet. Das Schiffahrtunternehmen ist
 Berechtigt hiergegen Schadensersatz wegen entgangenem Gastronomiegewinn
 geltend zu machen.

7.   Fahrräder werden nur soweit Platz vorhanden ist befördert. Hunde sind an Bord
      unerwünscht. Es dürfen keine feuergefährlichen Gegenstände befördert werden.
      Das Ein- und Aussteigen von Fahrgästen an Schleusen ist nicht gestattet. Bei
      Beschädigung am Eigentum der Schiffahrtsgesellschaft haftet der, der den Schaden
      Verursacht hat. Bei Vermietung haftet ggf. auch der Mieter. Beschwerden sind nach
      Unterrichtung des Schiffsführers an das Schiffahrtsunternehmen schriftlich zu richten.
 

8.   Den Anordnungen des Schiffsführers und des Personals ist unbedingt Folge zu leisten.
Bei einer Nichtbeachtung der Anordnungen kann der Schiffsführer den Gast sofort
des Schiffes verweisen.
 
 

Diese Geschäftsbedingungen sind Teil von jedem Vertrag, ob schriftlich oder mündlich.






                                      Mit freundlichen Grüßen Ihre Personenschiffahrt Lahnstolz
 
 

                                                                                   Wolfgang Schmitt